CDU Stadtverband Leuna
Der CDU Stadtverband leistet gemeinsam mit engagierten
Bürgern seinen Beitrag, diesen Prozess kommunalpolitisch zu
fördern. Gemeinsam mit den Stadträten der F.D.P. und den Freien Wählern konnten wir
in den vergangenen Jahren die Geschicke der Stadt maßgeblich mitbestimmen.
Die Stadt Leuna hat sich einen guten Namen in unserem Bundesland erarbeitet.
Die Stadträte der CDU werden die solide langfristige Regionalentwicklung im Interesse der großen Mehrheit
unserer Bürger in den Vordergrund stellen.
Neben den lokalen Problemen darf man nicht
vergessen, dass das Chemieareal Leuna sich wieder zu einem
bedeutenden europäischen Wirtschaftsstandort entwickelt hat und
wir deshalb auch besonderen Wert auf eine angemessene
Infrastruktur, auf niveauvolle Dienstleistungen,
Gaststätten, Geschäfte, Kultur- und Sportstätten, Schulen
und Bildungseinrichtungen, Kindereinrichtungen und
vorbildliche medizinische Versorgung setzen müssen.
Leider werden die Begriffe Leuna und LEUNA-WERKE
immer noch von vielen Deutschen und erst recht im Ausland
synonym für ein gigantisches Chemieareal mit maroden Anlagen, vielen
Schornsteinen, großen Umweltproblemen und für umstrittene
Geschäfte bei der Privatisierung des Minol-Tankstellennetzes gebraucht.
Presse, Rundfunk und einflussreiche Kreise der SPD und
der Grünen haben leider jahrelang ein Bild von Leuna gezeichnet,
dass sich in der Folge negativ auf Investitionen und die
gesamte weitere Entwicklung ausgewirkt hat. In dem man auf
Leuna zeigte, wollte man Bundeskanzler Helmut Kohl treffen,
der sich für den Erhalt und die Sanierung des
Industriestandortes besonders eingesetzt hatte.
Sowohl die deutsche chemische Industrie als auch die IG
Chemie wollten nach der Wende keine internationale
Konkurrenz in Leuna. Um so höher ist es zu bewerten, dass
sich Helmut Kohl und Hermann Rappe, der
damalige Vorsitzende der IG Chemie, Papier und Keramik,
1992 auf einer Regionalkonferenz in Leuna für den Erhalt
des Standortes Leuna eingesetzt haben und allen
Widerständen zum Trotz die Sanierung und Privatisierung
des Standortes in die Wege leiteten. Eindringlich hatte
sich zuvor der VAA (Verband angestellter Akademiker und
leitender Angestellter der chemischen Industrie) für den
Erhalt von Arbeitsplätzen in der Industrieforschung beim
damaligen Bundeskanzler eingesetzt.
Erhalt des Chemiestandortes bedeutete aber zunächst
Schließung und Abriss veralteter Chemieanlagen und
Kraftwerke, Sanierung des Geländes und Modernisierung der
Infrastruktur. Es begann ein schwieriger und für
viele Leunaer auch leidvoller Umbruch, verbunden mit
Arbeitsplatzverlust, ABM und auch andauernder
Arbeitslosigkeit.Nur ein kleiner Teil der ehemals über
28000 Beschäftigten fanden durch Privatisierung und
Neuinvestitionen neue
Arbeitsplätze. Inzwischen gibt es ca. 9500 neue
Arbeitsplätze am Standort. Leider liegt
die Arbeitslosigkeit in der Stadt Leuna immer noch zu hoch.
Trotzdem blicken wir voller Zuversicht in die
Zukunft.
Leuna ist inzwischen eine Topadresse in Europa für
die Ansiedlung internationaler Chemieunternehmen geworden.
Auch die Stadt Leuna ist nicht wieder zu erkennen. In neuem Glanz erstrahlt die historische Gartenstadt, die gröszlig;te erhaltene deutsche Industriesiedlung aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Sportstätten und Kultureinrichtungen finden regen Zuspruch. Leuna hat sehr an Lebensqualität gewonnen.
Wir wollen die hier angesiedelten Unternehmen, ihre Belegschaften und Führungskr äfte anregen, aktiver in der Region t ätig zu werden. Dazu bieten wir unsere Mitwirkung und Kontakte an.
Wir sind daran interessiert, mit potentiellen Investoren ins Gespr äch zu kommen. Ausländische Führungskräfte und ihre Familien wollen wir ermutigen, ihren Wohnsitz in der Region zu nehmen.
Zu den weichen Standortfaktoren gehören neben der Haltung der Bevölkerung zum technischen Fortschritt, hier speziell zur Chemie und zur Biotechnologie, auch die politische Aufgeschlossenheit, das öffentliche Engagement und das sportlich-kulturelle Leben in einer Region. Der CDU Stadtverband Leuna lädt Sie ein. Besuchen Sie unsere Veranstaltungen und diskutieren Sie mit uns. Vielleicht finden wir auch in Ihnen einen künftigen Mitstreiter.
Dr. Klaus Bähr
